Zukunft ERDGAS e.V

Versorgungssicherheit

Die Bedeutung von ERDGAS für die Energiemärkte

ERDGAS sorgt für die notwendige Diversität und sichert so die Energieversorgung von morgen: Neben den Zielen des Energiekonzeptes 2050 soll zugleich eine sichere und bezahlbare Energieversorgung der Zukunft gewährleistet werden, damit Deutschland wettbewerbsfähig bleibt.

ERDGAS bietet Versorgungssicherheit:

  • Gasnetz bietet hohe Versorgungszuverlässigkeit und -qualität: Im Jahr 2012 lag laut Bundesnetzagentur der SAIDI-Wert, der die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung pro angeschlossenem Letztverbraucher angibt, bei 1,91 Minuten. Die Gasversorgung war somit wie bereits in den Vorjahren bei jedem Letztverbraucher nur durchschnittlich knapp zwei Minuten unterbrochen (Quelle: Bundesnetzagentur).
  • Infrastruktur- und Transportsicherheit: Erdgasnetz (belastbar, leistungsfähig, intelligent, flächendeckend), Anschluss ans europäische Erdgasverbundsystem, Versorgungspipelines zu Quellen, verschiedene Transportwege (Pipelines über Land und Wasser sowie Möglichkeit von Liquified Natural Gas (LNG), das die Erschließung von Erdgasvorkommen ermöglicht, die für den Bau von Pipelines unwirtschaftlich wären), Investitionen in den Netzerhalt und -ausbau durch die Gasbranche.
  • Quellenvielfalt: Importe – Bezugsquellen sind: Niederlande (20 %), Norwegen (23 %), Dänemark/Großbritannien/sonstige Länder (12 %), Russland (34 %), inländische Exploration und Einspeisung von regenerativem BIO-ERDGAS (11 %) (Quelle: www.bdew.de, Stand: Dez. 2012).
  • Vorhandene Ressourcen: ERDGAS steht in ausreichenden Mengen zur Verfügung (Quelle: DERA Energiestudie 2012): Gesamtpotenzial (2011) = kumulierte Förderung + Reserven (derzeitig mit technischen Mitteln förderbar) + Ressourcen (konventionelle und nicht konventionelle; nachgewiesen, aber zurzeit nicht wirtschaftlich förderbar oder geologisch erfasst) 
    872.000 Mrd. m³ = 100.000 Mrd. m³ + 195.000 Mrd. m³ + 577.000 Mrd. m³
    Laut dena (2011) liegen die weltweiten statischen Reichweiten der Reserven an konventionellem ERDGAS bei rund 60 Jahren.
  • Konsistente Speicher- und Backupkonzepte: Kraftwerksreserven, hohe Speicherkapazität (48 Speicher mit einer Kapazität von etwa 20 Mrd. Kubikmeter ERDGAS), regenerative Substitute (Power to Gas, BIO-ERDGAS, SNG), ERDGAS ist plan-, regel- und speicherbar, Investitionen durch die Gasbranche (zurzeit im Bau bzw. in Planung: weitere 23 Speicherprojekte mit einer Kapazität von etwa 17 Mrd. Kubikmeter).
  • ERDGAS bietet eine hohe sektorenübergreifende (Wärme, Strom und Verkehr) Kompatibilität von Erzeugungs- und Einspeise-, Transport- und Verteil-, Speicher- und Anwendungstechnologien.
  • Partnerenergie der Regenerativen: ERDGAS wird über Land und Wasser per Pipelines importiert. Eine Alternative bietet der Transport von LNG mit Tankern. Die Importe werden ins deutsche Erdgasnetz gespeist, transportiert und gespeichert. Das Erdgasnetz weist eine Länge von etwa 475.000 km Rohrnetz auf (in 2011), verfügt über eine hohe Speicher- und Transportkapazität auch für erneuerbare Energien. Die Leistungsfähigkeit des Erdgasnetzes ist immens: Jährlich strömt in Deutschland etwa doppelt so viel Energie durch die Erdgasleitungen wie durch das Stromnetz.
    Der Energieträger ERDGAS, das dazugehörige Erdgasnetz und Erdgas-Technologien sorgen in allen wichtigen Bereichen für die notwendige Diversität und sichern so die Energieversorgung der Zukunft. Zudem ist durch die erfolgreich umgesetzte Liberalisierung des Marktes ein Wettbewerb im Energiebereich vorhanden, um eine bezahlbare und verbraucherfreundliche Energieversorgung zu gewährleisten.
  • Durchdringung und Akzeptanz (flächendeckendes Erdgasnetz, 18,8 Mio. Wohnungen werden mit ERDGAS beheizt, was einem Anteil von 49,1 % entspricht), Technologievielfalt und Innovationskraft (u. a. Heizungs-, Haushalts- und Kraftwerkstechnik sowie Bio-Erdgas-Anlagen, Power to Gas und SNG), Zukunftsfähigkeit (u. a. Systempartner der erneuerbaren Energien, Konvergenz von Wärme-, Strom- und Kraftstoffmarkt, innovative Technologien).

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Sozialverträglichkeit

Da die Endverbraucher maßgeblich die Energiewende bezahlen, ist es unvermeidlich, dass vor allem bezahlbare und technologieoffene Lösungen in den Fokus rücken.