Private Haushalte – Die Energiewende im eigenen Keller

Rund 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs entfallen auf den Gebäudesektor mit Heizung, Kühlung und Warmwasser. In privaten Haushalten werden rund 85 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht, der Rest fließt in Form von Strom in Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Licht. Ursache für den hohen Verbrauch ist der energetische Zustand der Gebäude – insbesondere bei Altbauten. Hinzukommen veraltete Geräte, was dazu führt, dass mehr Energie verbraucht wird als benötigt. Das erhöht die Kosten sowie den CO2-Ausstoß. Effiziente Lösungen im Sanierungsbereich können langfristig sowohl Energie als auch Geld einsparen und das Klima schonen – von Maßnahmen an der Gebäudehülle über die Verbesserung der Anlagentechnik bis hin zum Einsatz erneuerbarer Energien.

Heizungsmodernisierung

Der deutsche Heizungsbestand ist so stark veraltet, dass schon heute Millionen Heizkessel ausgetauscht werden müssten. Rund ein Drittel aller deutschen CO2-Emissionen entfallen in der Folge auf den Gebäudesektor. Der Heizungstausch ist dabei nicht nur aus Sicht des Hausbesitzers, sondern auch aus volkswirtschaftlicher Sicht effizienter als die energetische Gebäudesanierung durch Dämmung. Ein neuer Heizkessel verlangt entscheidend geringere Investitionen als bauliche Maßnahmen. Das macht die Energiewende sozialverträglich möglich.

Die geringsten Investitionskosten und kürzeste Amortisationszeit bietet der Austausch veralteter Heizkessel gegen ein Erdgas-Brennwertgerät. Mit dieser Modernisierungsmaßnahme lassen sich bereits bis zu 30 Prozent CO2 einsparen. Bei einem Energieträgerwechsel von Öl zu Gas steigt dieser Wert nochmals. Möglich ist auch die Kombination von ERDGAS mit erneuerbaren Energien, etwa mit Solarthermie.

Klimaschutz bei der Heizungssanierung

Der Wärmeeinsatz in Haushalten bietet ein oftmals unterschätztes Potenzial, um das Klima zu schützen. Am Erdgas-Absatz hat dieser Bereich einen Anteil von rund 33 Prozent. Rund die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland wird mit ERDGAS warm, Tendenz steigend: Vier von fünf Modernisierern entscheiden sich für ERDGAS als Energieträger. Auch im Neubau ist Erdgas seit Jahren der Energieträger Nummer 1.


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Dr. Norbert Azuma-Dicke
Leiter Public Affairs

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Wie kann die Sanierung des Gebäudebestandes gelingen und wie können sich private Hauseigentümer die Energiewende leisten? Die Broschüren Sanierungsfahrpläne im Wärmemarkt haben diese Ansätze untersucht.

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