Bund weitet Brennstoffzellen-Förderung aus

Neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und Klimaschutz

Neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und Klimaschutz: Von der Brennstoffzellen-Förderung können künftig auch Unternehmen profitieren. Foto: RomoloTavani/iStock/Thinkstock

Bundeswirtschaftsministerium setzt auf Innovation im Wärmemarkt

Ab sofort profitieren auch Unternehmen von staatlichen Zuschüssen für den Einbau von Brennstoffzellen-Heizungen: Damit öffnet das Bundeswirtschaftsministerium seine Förderung auch für gewerbliche Immobilien und das so genannte Contracting. „Wir begrüßen die Erweiterung der Förderung für erdgasbetriebene Brennstoffzellen. Die Technologie ist effizient und zukunftsweisend und kann unmittelbar helfen, CO2-Emissionen zu vermeiden“, kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Erdgas, das Förderprogramm.  

Das Technologieeinführungsprogramm – kurz TEP – für Brennstoffzellen-Heizungen wurde im August 2016 für private Haushalte eingeführt und gilt ab sofort auch für kleine und mittlere Unternehmen, Contractoren sowie Kommunen für Nichtwohngebäude. Das Förderprogramm setzt somit einen wichtigen Impuls für eine langfristige Senkung der CO2-Emissionen im Wärmemarkt. Gefördert werden Anlagen im Leistungsbereich von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung. Durch die Erweiterung der Förderung ist es nun auch für Energieunternehmen möglich, im Rahmen ihrer Contracting-Angebote die Förderung aufzugreifen und so neue, attraktive Lösungen anzubieten.  

Der Zuschuss setzt sich dabei aus einem Festbetrag in Höhe von 5.700 Euro sowie einem leistungsabhängigen Betrag zusammen. Für große Brennstoffzellen-Geräte mit einer Leistung von 5 kW sind demnach Zuschüsse von bis zu 28.200 Euro möglich. „Brennstoffzellen erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom. Die Technologie weist Wirkungsgrade auf, die über denen moderner Gaskraftwerke liegen und setzt somit neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und Klimaschutz“, erklärt Kehler.  

Wer seinen alten Kessel gegen eine moderne Erdgas-Brennstoffzellenheizung tauscht, spart nicht nur die Hälfte der Energiekosten, sondern emittiert weniger als 50 Prozent CO2. Die Erweiterung des Förderprogramms auf die gewerbliche Nutzung kann somit einen großen Beitrag leisten, die CO2-Minderungspotenziale im Wärmesektor zu nutzen.

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Michael Oppermann
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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