Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt

Das aufeinander aufbauende Studienset untersucht die zukünftigen Auswirkungen von energetischen Sanierungen bis 2050 im Einfamilien- und Mehrfamilienhausbereich.

Sanierungsfahrpläne für Einfamilienhäuser – Wie können sich private Hauseigentümer die Energiewende leisten?

Den Energiemarkt zukunftsfähig gestalten – nichts Geringeres als dies hat die deutsche Politik mit der Energiewende angestoßen. Eine Schlüsselposition hat dabei der Wärmemarkt. Im Energiekonzept der Bundesregierung wurden daher ehrgeizige CO2- und Energie-Einsparziele für den Gebäudebestand definiert. Wie diese Ziele erreicht werden sollen, gibt das Konzept nicht vor. Mit unserer Studie "Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt: Wie können sich private Hauseigentümer die Energiewende leisten?" möchten wir die Politik bei der Erarbeitung einer entsprechenden Strategie unterstützen.

Durch simulierte energetische Sanierungsaktivitäten betrachten wir eine für den Wärmemarkt spezifische Rahmenbedingung: Überwiegend Privatpersonen müssen die notwendigen Investitionen leisten, um Anlagentechnik und Bausubstanz zu modernisieren.

Die Fragestellung unserer Studie lautet deswegen: "Welche Maßnahmen können sich die Menschen finanziell leisten?" Um die vorhandenen Spielräume bestmöglich für die Energiewende zu nutzen, muss sich die Abfolge der energetischen Sanierungsschritte an der Lebenswirklichkeit der Hauseigentümer ausrichten. In unserer Studie möchten wir mögliche Wege dafür aufzeigen.

Sanierungsfahrpläne für Einfamilienhäuser

Wie können sich private Hauseigentümer die Energiewende leisten? Die begleitende Broschüre zur Studie von Zukunft ERGDAS mit simulierten energetischen Sanierungsaktivitäten bis 2050 steht für Sie zum Download bereit.

Sanierungsfahrpläne für Mehrfamilienhäuser – Wie kann die klimaeffiziente Sanierung des Gebäudebestands gelingen?

Mit dem zweiten Teil unserer Studie vervollständigen wir das Bild des deutschen Wohngebäudebestands und können eine realistische Aussage dazu treffen, was eine sozialverträgliche Modernisierung für die Energiewende leisten kann.

Das ermittelte Potenzial ist beachtlich: Um 64 Prozent können die CO2-Emissionen im Mehrfamilienhausbestand bis 2050 sinken. Dieser Beitrag zum Klimaschutz ist möglich, ohne dass Mieter mehr bezahlen oder Vermieter unwirtschaftlich handeln müssen und ohne einen einzigen Fördereuro vom Staat. 64 Prozent weniger CO2 finanzieren sich durch die eingesparten Energiekosten von selbst. Und auch mehr ist möglich – beispielsweise wenn staatliche Förderprogramme die richtigen Anreize setzen. Das politische Ziel, 80 Prozent weniger CO2 bis 2050, erscheint dann realistisch.

Damit das gelingt, müssen die Bedingungen stimmen. Dazu zählen ein verlässlicher politischer Rahmen, Offenheit für gebäudeindividuelle Lösungen und ein starkes Augenmerk auf das Heizen. Denn hier liegt das größte Potenzial: 60 Prozent der CO2-Reduktion im Gebäudesektor werden durch Maßnahmen bei der Wärmeerzeugung erreicht, die am häufigsten gewählte Maßnahme ist effizientes Heizen mit ERDGAS. Die Studie zeigt: Mehr Klimaschutz und bessere Energieeffizienz im Gebäudebestand sind möglich, ohne die Haushalte finanziell zu überfordern. Und: Mehr Klimaschutz und Energieeffizienz gehen einher mit einer wachsenden Rolle von ERDGAS.

Sanierungsfahrpläne für Mehrfamilienhäuser

Wie kann die klimaeffiziente Sanierung des Gebäudebestands gelingen? Die begleitende Broschüre zur Studie von Zukunft ERDGAS mit simulierten energetischen Sanierungsaktivitäten bis 2050 steht für Sie zum Download bereit.

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Dr. Norbert Azuma-Dicke
Leiter Public Affairs

Tel.: 030 4606015-70

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Sozialverträgliche Lösungen